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Salalah

Das Zentrum der Südprovinz Dhofar ist die ehemalige Landeshauptstadt Salalah. Dessen Bedeutung zollte der Sultan durch den Bau einer weiteren Sultan-Qabus-Moschee, die leider von Ungläubigen nicht besichtigt werden darf. In Salalah ließ sich der König seinen Sommerpalast errichten. Ungewöhnliche Andenken findet der Gast auf dem „Suq“, auf dem immer noch Weihrauchpräparate erhältlich sind. Ein Bummel in der Altstadt erfreut Besucher durch die uralten traditionellen Kalksteinhäuser. Angenehm ist auch ein Spaziergang durch die Plantagenanlagen, die in Salalah wie Bürgerparks genutzt werden. Ehrfurchtsgebietend ist das Grab des Propheten Nabi Amran. Besucher sind willkommen, respektvolles Auftreten ist aber anzuraten. Knapp 20 Kilometer nördlich der Stadt steht ein Grabmal, das für Christen und Moslems gleichermaßen Bedeutung hat: Im Mausoleum von Nabi Ayup liegen die Gebeine des Propheten Hiob. In der Gegend um Salalah sind herrliche Oasen beliebte Ausflugsziele. Im „Wadi Darbat“ überrascht der Naturraum besonders in der Monsunzeit mit Wasserreichtum im Überfluss. Omanische Familien treffen sich hier gerne. Gemeinsam mit Touristen aus den arabischen Nachbarstaaten bestaunen die Wüstenbewohner ehrfürchtig die Wasserfälle. Die Meeresbrandung erzeugt an der Küste von Mughsali eine andere faszinierende Erscheinung: Löcher im Klippengestein fungieren wie Düsen. Die wuchtige Brandung bläst durch die Öffnungen gewaltige Fontänen empor. Wer mehr Lust auf die Natur der Region bekommen hat, besucht das Vogelreservat „Khor Salala“ oder eine der benachbarten Lagunen.