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Muscat

Am Golf von Oman funkelt die Landeshauptstadt Muscat mir ihren prächtigen Häusern, Hotels, Banken und Regierungspalästen. 1971 erbte Sultan Qabus ibn Said die alleinige Macht im Lande von seinem Vater. Damit verlagerte er auch den Regierungssitz von Salalah nach Muscat. Damals begann der Aufschwung der Stadt zur modernen Metropole, die mit 800 000 Einwohnern allerdings überschaubar ist. Zwischen den rauen dunklen Felsen des Hajar-Gebirges, das hier bis an den Golf reicht, drängen sich die pompösen Bauten Muscats. Der Ölreichtum Omans wird hier unverhohlen zur Schau getragen. Weltläufig und leichtlebig gibt sich Metropole, in der westliche und arabische Eigenheiten eine bunte Mixtur eingehen. Auf glänzendem Marmor betreten die Gläubigen die „Sultan-Qabus-Moschee“. Ornamentreiche Gebetsteppiche bieten in goldverzierten Hallen Platz für hunderte Muslime. Unter einem 8 Tonnen schweren Kristall-Leuchter versammeln sich die Menschen, um Allah zu verehren. Dagegen wirkt die Altstadt Muscats relativ bescheiden. In einem kleinen Tal, das sich zur Küste hin öffnet, strahlen die hübschen weißen Häuser. Zwei Festungen der Portugiesen bereichern das Panorama der 900 Jahre alten Stadt. Die Landeshauptstadt Muscat ist mit ihren herrlichen Stränden auch ein schönes Ziel für Familien mit Kindern. Im Tauch-Center treffen sich Naturfreunde, um Expeditionen in die tropische Unterwasserwelt des Golfes zu wagen.