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Al Shariqiyah

Der äußerste Ostzipfel Omans ragt weit in den Persisch-Arabischen Golf hinein und heißt Al Shariqiyah. Kleine Hafenorte reihen sich an der Küste auf. Von hier aus verliefen Seewege, auf denen die Handelswaren nach Osten verschifft wurden. So nah an der Küste in exponierter Lage mussten sich die Bewohner der kleinen Seehäfen immer gegen fremde Angreifer wehren. Ihre heute romantisch wirkenden Festungen stehen teils auf erhöhten Felsklippen und fallen schon von Weitem ins Auge. Die Häuser der wohlhabenden Händler sind mit wertvollen Ornamenten verziert, die sie aus ostafrikanischen Kunstwerkstätten importieren ließen. Das Gebiet ist das Reich der Beduinen, die wie seit ewigen Zeiten auf Dromedaren durchs Land reiten. Im Hinterland der Küste erheben sich die Ausläufer des Hajar-Gebirges, bevor die Wüste in einen Strand übergeht. Touristen kommen nach Al Shariqiyah, um die Naturdenkmäler zu sehen. Die Lagune „Kor Garama“ ist nur durch eine schmale Meerenge mit dem Golf verbunden. Hunderte Arten von Seevögeln gibt es dort zu beobachten. Südlich des Binnenmeeres tauchen besondere Reptilien aus dem Wasser auf und schleppen sich an den Strand: Vorsichtig dürfen auch Touristen bei Al Hadd die Eiablage der Meeresschildkröten beobachten. In den Höhlen „Majlis al Jinn“ hat die Erosion bizarre Formen aus dem Gestein gefräst, die zu bestimmten Stunden durch die einfallende Sonne hell erleuchtet werden.