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Flora und Fauna

Fast weiß ist das Fell der Kropfgazellen, die im Oman leben. Wie bei der seltenen schneeweißen Arabischen Oryx-Antilope ist der Grund derselbe: Helle Farbe reflektiert die sengende Sonne am wirkungsvollsten. Nur die Steinböcke haben ihr tarnendes Haarkleid in der Felsfarbe erhalten. Der Syrische Steinbock und der Arabische Thar, wie die Gebirgsziegen heißen, können ja im Bergland auch schattige Plätze aufsuchen. Dort müssen sie nur aufpassen, dass sie nicht der Leopard erwischt. Allerhand Reptilien krabbeln durch die Steppen, Wüsten und Berge. Die Oman-Eidechse lebt nur im Hajar-Gebirge und trägt daher ihren Namen zu Recht. An den Küsten schleppen sich mehrere Arten von Meeresschildkröten zur Eiablage an Land. Unter den Vögeln sind der Steinadler und der Ohrengeier spektakulär. Ein Heer von Wat- und Meeresvögeln bevölkert die Küsten und Lagunen. Kakteenähnliche Wolfsmilchgewächse trotzen den kargen Böden der Wüstenlandschaft. Dort, wo etwas Feuchtigkeit das Pflanzenleben erleichtert, wachsen Akazien, Afrikanische Affenbrotbäume, Zedern und im Süden Omans die Weihrauchbäume. In den Plantagen der Oasen bauen die Bauern allerhand Obst und Gemüse an. Neben den traditionellen Datteln und Granatäpfeln kultivieren die Omaner auch Bananen, Mangos, Kartoffeln und Tomaten. Knoblauch und Zwiebeln gedeihen auch auf armen Böden sehr gut. In einem arabischen Land dürfen natürlich auch Kaffee und Tabak als Nutzpflanzen nicht fehlen.